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Erdbeobachtung mit Tieren

Martin Wikelski beschreibt die Mission von Icarus (englisch)

Countdown für Icarus

Mitte 2017 soll es starten: Icarus - das erste satellitengestützte Programm zur Erforschung von Tierwanderungen. Mithilfe kleinster Sender, die ihre Daten an die Internationale Raumstation schicken, wollen Wissenschaftler um Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell künftig lernen, welchen Gesetzen die Bewegungen unterschiedlicher Tierarten folgen.

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Naturdolmetscher: Blässgänse in Sibirien

Blässgänse wissen genau, wann die Arktis im Frühjahr eisfrei wird. Erst dann fliegen sie Richtung Norden und verbringen den Sommer in Sibirien. Doch wie finden die Vögel ihr Ziel und wie geben sie die Navigationskünste an ihre Jungen weiter? Und wie verändert sich die Umwelt im Lebensraum der Tiere?

Das bewegte Leben der Flughunde

Wissenschaftler wollen mehr über das Leben und die Flugrouten des afrikanischen Palmenflughunds (Eidolon helvum) herausfinden. Dazu rüsten sie die Tiere mit Sendern aus, um sie verfolgen zu können. Von 2016 an soll dIcarus den Forschern bei der Erkundung der Reiserouten der Flughunde helfen.

Erdbeobachtung mit Tieren

Tiersensoren

Die Tiere auf unserer Erde sind ständig in Bewegung die einen fliegen, schwimmen oder wandern tausende Kilometer, andere bewegen sich nur wenige hundert Meter. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Über ihre Reisen ist kaum etwas bekannt. Icarus soll das in den nächsten Jahren ändern. Mit dem Wissen über die Tiere können wir auch viel über den Zustand unseres Planeten lernen.
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